

Das neue Verfahren zur Sinuslift - Operation bei wenig Restknochen-Höhe
Körpereigene, adulte Stammzellen können prinzipiell aus dem Blut bzw. Knochenmark gewonnen werden.
Das Knochenmark des Beckens stellt hierfür ein geeignetes Reservoir dar.
Mittels einer einfachen Punktion aus dem Beckenknochen wird Knochenmark gewonnen. Ein spezieller Zentrifugationsprozess konzentriert die Anzahl der Stammzellen auf ein Vielfaches (BMAC). Diese Stammzellen werden dann mit dem Knochen-Ersatzmaterial vermischt und in den Kieferhöhenboden gegeben: die Heilung wird deutlich beschleunigt!
Sehr gute wissenschaftliche Ergebnisse aus der Universität Freiburg und die eigene über ein jährige Erfahrung mit dieser Methode haben sich für den Aufbau des Knochens in der Kieferhöhle (Sinuslift) ergeben. Für diesen Eingriff ist eine zusätzliche Knochenentnahme aus dem Unterkiefer oder dem Beckenknochen nicht mehr notwendig!
Die Operationszeit verkürzt sich und eine zusätzliche Entnahmestelle für Knochenteile ist nicht mehr notwendig - ein großer Fortschritt im Sinne von "Minimalinvasives Operieren".
Dieser Eingriff wird ambulant in unserer Praxis in Narkose durchgeführt. Von der Entnahmestelle spürt der Patient nichts!
Die Augmentation verknöchert innerhalb von 4-5 Monaten und entspricht in der Histologie den Ergebnissen mit Beckenkamm-Sponiosa.
Nur wenige Zentren weltweit wenden diese Methodik erst an - wir waren 2009 in Süddeutschland das erste Zentrum!
Bilderserie

dorsale Beckenschaufel - Punktionsgebiet

Knochenmarks Punktion
Knochenmarks Aspiration

weiße, helle Linie: Stammzellen Schicht Vermischung der Stammzellen mit Knochenersatzmaterial
